Autorenportrait- die persönliche Seite meines Schaffens: 

 

 

Autorenteil

Das Schreiben ist für mich wie ein Lebenselixier, wie das Atmen für andere Menschen. Es ist das innere Bedürfnis nach Schönheit, nach Ausdrucksformen und das Erschaffen von etwas Wunderbarem. Diese Anmut, verbunden mit einer guten Portion Hochspannung, schlägt sich besonders in meinen beiden neuen Romanen, den Büchern der „Angel Knight Academy“ nieder. Mein Geist trachtet beim Schreiben stets nach dem Schönen, manchmal auch nach dem Abgründigen, aber ich verbinde die Action immer gerne mit einem Satzgefüge aus Schönheit und einer absolut fesselnden Handlung.

Ich fühle die Macht der Worte in meinem Geist seit ich in meinem 10.Lebensjahr mit dem Schreiben von Kurzgeschichten begann und meine ersten literarischen Wege beschritt. Zunächst gab es nur ein paar Geschichten im Jahr und das Bedürfnis, mich sprachlich auszudrücken und mit meinen Gedanken etwas zu erschaffen, wuchs. Im Jahr 2010 wagte ich mich dann an meinen ersten Roman. Zunächst versuchte ich, diese doch sehr ungewöhnlichen Gedanken und Ideen abzuschütteln, aber als der erste Satz auf dem Papier ruhte, entwickelten sich die Gedanken zu einem Lauffeuer und diese Schöpfung durfte sich ca. 1 Jahr später als mein erster Roman bezeichnen. Danach folgte erst einmal eine Weile gar nichts auf einem Stück Papier. (Ich schreibe viele meiner Werke mit Bleistift oder Füller handschriftlich, weil ich die Nähe zum Papier brauche, um etwas wirklich Herausragendes zu schreiben.) Worte sind für mich atmende, fühlende Geschöpfe, deren Puls ich wie einen Menschen fühlen kann.

Nach einem weiteren Roman, der noch unveröffentlicht in meinem Archiv liegt und über 1300 Seiten umfasst, wandte ich mich von den Figuren der Crew der Cassiopeia Magnus ab und erhielt im Jahr 2011 eine neue Passion mit dem Film „Anonymous“, der mich fast verzehrend in seinen Bann schlug. Nachdem ich mir die gesammelten Werke William Shakespeares kaufte, schlug die umwerfende, sprachliche Vollendung und das herzzerreißende Drama bei mir eine neue Seite meines Herzens auf. Nach etwas holprigen und zuweilen auch selbstzerstörerischen Versuchen, Shakespeares Dramatik und vor allem seine sprachliche Vollendung zu erreichen, die mich sehr faszinierte, gelang mir mit meinem sechsten Bühnenstück, dem Versium, das 6 Teile umfasst, endlich der sprachliche und dramatische Durchbruch. Das „Versium“ über den tinteblutenden und kriegerischen Hellir ist in großen Teilen auch eine Art seelische und innere Autobiografie, die mich in sehr großen Teilen charakterisiert.

Eine zeitlang schrieb ich nur noch Bühnenstücke, Sonette und Versepen, deren Zahl inzwischen bei 154 Sonetten, 6 Versepen und 25 Bühnenstücken liegt. (Der Großteil meiner Werke ist noch unveröffentlicht.)

Meine Passion für die Stücke versiegte nie, denn jedes Genre hat andere sprachliche Entfaltungsmöglichkeiten, andere Facetten und bietet das Abenteuer und die Herausforderung eines neuen Literaturzweiges. Deshalb decke ich mit meinen Werken auch so viele Genres ab und bin gerne eine Art literarisches Chamäleon, denn ich trachte danach, meine Werke ebenso facettenreich zu gestalten, wie die Worte selbst.

Im Jahr 2014 traf mich dann das Verscheiden meines geliebten Shelties Orry wie ein Schlag und nach langem seelischen Dahinsiechen, entwickelte sich schließlich wieder einmal ein Roman, der den Titel „Elfenhündchen“ trug und mein über die Jahre angesammeltes und gereiftes, sprachliches Können fand seine Entsprechung in meinem nächsten Roman.

Ab dem Jahre 2015 überrannte mich die Kreativität beinahe und es folgten die Romane „Die Scriptorien von Alassia 1 – Dämonium“ und „Avallessia – Orient der Träume“, zusätzlich zu noch sehr vielen unveröffentlichten Projekten, die noch auf meiner Festplatte und in der Schublade ruhen. Meine Experimentierfreude ließ mich auch einen Krimi schreiben, der allerdings im Vergleich zu meinen Fantasy Romanen, wo man sich sprachlich einfach austoben kann, für mein Talent eher eine Dürreperiode darstellte und das Formulieren etwas vernachlässigte, weil die sprachliche Poesie zu einem Krimi nicht gepasst hätte.

Nach diesem Ausflug in den Nebenzweig des Krimi Genres wandte ich mich einem weiteren Projekt mit dem Thema Genetik zu. Mein Sheltie-Rüde „Dorian“ sollte bald geboren werden und deshalb beschäftigte mich dieser Bereich ziemlich intensiv. Es folgten noch viele weitere Klein- und Nebenprojekte, denn ich schreibe eigentlich fast jeden Tag. Die angestaute Kreativität verlangt einfach nach einem Ventil und die Sprache bietet mir die Gelegenheit, mich als Mensch frei zu entfalten.

Dann spürte ich erneut, dass sich etwas Außergewöhnliches in mir manifestierte und dieser wunderschöne Traum, durch den ich zum aktuellen Projekt „Angel Knight Academy“ gelangte, ließ mich wieder das Bedürfnis nach Schönheit spüren. Die „Angel Knight Academy“ formte sich aus dem Bedürfnis der Schönheit und der Eleganz der Bühnenstücke, so wie ich diesen Schachzug bei „Elfenhündchen“ bereits einmal verwendete.

Ich verwob meine Passion für Jugendbuchserien und die Verzauberung für „Sailor Moon Crystal“, einer „Magical Girl“ Serie, zu einem Ganzen und erschuf eine neue, samtene Rose. „Angel Knight Academy“ ist die Vollendung dessen, was all die Jahre der verschiedenen Genres, meiner persönlichen Leidenschaften und auch das stets präsente Thema der Seelengefährten, der ewigen Liebe, denn ich bin als Manga- und Animefan auch sehr romantisch veranlagt, in sich vereint und meinen derzeitigen, literarischen Höhepunkt markiert.